Seine
Passion war die Jagd, die Jagdhunde und die Kynologie.
Sein 1. Zwingerbuch entstand 1872. Da er sich weigerte,
in die Verwaltung des väterlichen Unternehmens
einzutreten, und er sich nur der Hundezucht widmen wollte,
übersiedelte er 1877 nach Deutschland. Er erwarb
von seinem Freund C. Hacke van Mynden Griffons. Zunächst
arbeitete er mit diesen Hunden auf dem Zwinger Wolfsmühle
des Prinz Albrecht zu Solms-Braunfels bei Braunfels
an der Lahn. 1881 zog er nach Biebesheim in das Hessische
Ried, wo ihm Prinz Albrecht ein ideales Jagdrevier zur
Verfügung stellte.
Hier
entstand sein Zwinger "Iponwond". Bei seiner
Zucht legte Korthals entscheidenden Wert nicht nur auf
das Aussehen, sondern hauptsächlich auf die jagdliche
Veranlagung. So wurden von den rund 600 Griffons, die
Korthals bis zum Jahr 1886 aus seine ersten Hunden,
- den so genannten 8 Patriarchen - und deren Nachkommen
züchtete, nur etwa 65 in das Griffonregister eingetragen.
Das Griffonregister, das er Solms-Braunfels widmete,
nannte Korthals "Stammbuch für drahthaarige
Vorstehhunde".
Nach 12 Jahren war es Korthals schließlich gelungen,
einen ausgeglichenen Stamm an Hunden vorstellen zu können,
dessen Nachkommen ebenso einheitlich ausfielen. Korthals
starb am 4. Juli 1896 in Biebesheim, 44 Jahre alt, an
Kehlkopfkrebs.
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